Aktivitäten

Soziales Lernen

In diesem übergeordneten Bereich sind alle Teilbereiche der „Basiskompetenzen des Kindes“ aus dem bayer. Bildungs- und Erziehungsplanes integriert. 
Die Kinder haben Raum und Zeit, sich selbst mit seinen Gefühlen zu erfahren und angenommen zu fühlen. Das Gefühl der Geborgenheit mit stabilen Beziehungen und verlässlichen Werten  fördern die emotionalen und sozialen Kompetenzen, was für das Selbstbewusstsein wichtig ist. Dadurch hat das Kind auch Selbstvertrauen, sich neue Lernerfahrungen anzueignen. Sie sehen auch, dass andere Kinder Gefühle haben. Martin Buber formulierte den Satz: „Der Mensch wird nur am Du zum Ich“. In der Interaktion lernt das Kind soziale Beziehungen aufzunehmen, eigene Wünsche durchzusetzen, aber auch nachgeben. Mit zunehmendem Alter können sie Spielangebote zur Perspektivenübernahme (Empathie) annehmen. Lieder, Spiele, Bilderbücher… mit sozialen Schwerpunkten durchziehen das ganze Jahr. 

Wir sehen die pädagogische Einrichtung des Kindergartens als:

"Ort der Begegnung"

Begegnung Kinder mit und ohne Behinderung: Bei entsprechender Nachfrage
Begegnung von Kindern verschiedener Nationen: Interkultureller Schwerpunkt
Ort im Neuerwerb von Fremdsprachen: Toleranz der Sprachenvielfalt 
Begegnung mit Kindergarten in einem anderen Erdteil: "Global denken - lokal handeln"
Ausgangsort in der Begegnung mit alten Menschen: Intergenerative Pädagogik
Ort der Begegnung mit: "Jahwe - Gott - Allah": Religiöser Jahresfestkreis/Brauchtum
Ort der Begegnung im Erleben von weltlichen Feste /Brauchtum im Jahreskreis
Begegnung mit der Natur - Naturwissenschaft
Begegnung von Eltern mit der Möglichkeit: Begegnung verschiedener Nationen
Begegnung von Eltern untereinander
Begegnung mit Eltern in Gedankenaustausch/Reflexionen, tätige, vielfältige Unterstützung


Beispiele:
Kigabeginn im September: Das Jahresprojekt lautet „Mein Freund, der Baum“, bei dem auch das dreijährig angelegte Gesundheitsprojekt: „Tiger kids“ integriert ist. Soziales Bilderbuchprojekt: „Der  letzte Baum“, in dessen Mittelpunkt zwei Kinder stehen.

Februar: Teilprojekt: "Global denken - lokal handeln" Kindergarten Am Sonneneck hilft Kindergarten in Lligo/Ecuador:
Kinder erfahren vom dortigen Vulkanausbruch - erschwertes Leben - sie spenden freiwillig Spielsachen, die am Bazarsonntag durch Lose verkauft werden - der Erlös kommt natürlich "unserem" Kindergarten in Lligo zugute mit dem wir seit 1999 in Kontakt stehen                     (Austausch von Briefen, Basteleien..).

Unsere pädagogischen Angebote im Rahmen der "intergenerativen Pädagogik": Die Kinder gestalten alljährlich vier Feste und Feiern im Senioren- und Pflegeheim. 

Kooperation mit der „Blauen Blume“, Schwaben, Zentrum für seelische Gesundheit im Alter. Bei diesen monatlich regelmäßigen                wechselseitigen Treffen finden auf beiden Seiten pädagogische Einheiten im Rahmen des Gesundheitsprojektes statt.

Nur für Vorschulkinder: 1 Übernachtung der Schulanfänger

Die Kinder laden ihre Eltern zu verschiedenen Festen ein. Die Vorbereitungen hierzu werden von den Kindern geleistet.

Verschiedene Feste und Feiern der Kinder untereinander, die sehr gemeinschaftsfördernd sind. Siehe auch unter "Interkulturelles Lernen"

Nur für Vorschulkinder: Projekt "faustlos" zur Stärkung der Sozialkompetenzen - Gewaltprävention

Interkulturelles Lernen

Im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan findet sich dieser Bereich unter Punkt 6: „Themenübergreifende Bildungs- und
Erziehungsperspektiven“, genauer 6.2:  Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt und 6.2.3:
Kinder mit verschiedenem kulturellem Hintergrund – Interkulturelle Erziehung. 

Neben dem allgemeinen täglichen interkulturellen Lernen, den alltäglichen interkulturellen Erfahrungen, genauer in der
Dokumentation des Jahres nachzulesen, ein paar Beispiele:

Einbeziehen der verschiedenen Muttersprachen im Alltag – Kinder lernen uns das Zählen, Begriffe, Alltagssätze… in ihrer Muttersprache


 „Deutsch lernen macht Spaß“ - Sprachförderung "deutsch" für die ausländischen Kinder.
 
Regelmäßig außerhalb der Schulferienzeiten: Fremdsprachenangebot "englisch" und "spanisch", angeboten von Kindergartenmütter, jeweils ca. 30 Minuten. Die Kinder erfahren in diesen Fremdsprachenangeboten auch viel von der Kultur und dem Familienleben im jeweiligen Land. Im Rahmen der Kooperation werden auch jeweils bei einem Brauchtumsfest alle Kinder eingeladen.
  
Erntedankfeier im Kindergarten: Wir danken Gott und Allah

Gemeinsam mit allen Kindern das moslemische "Bayramfest" im Kindergarten gefeiert - mit gegenseitigen einfachen Geschenke, von den Kindern angefertigt, unterstützt durch die moslemischen Eltern.

Beteiligung am Stadtteilfest der Gruppe „Integration aktiv“

Literacy-Projekt: "Große Welt im kleinen Haus" mit der Bilderbuchgeschichte "Der letzte Baum": Alle Kinder hören die Fremdsprachen und deutsche Dialekte, die in den Elternhäusern des Kindergartens gesprochen werden. – Siehe unter Ausführungen: „Elternbeirat – Eltern“

Kreativität

Im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan findet sich dieser Bereich unter Punkt 7 „Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“:

Künstlerisch aktive Kinder, unter 7.8: Ästhetik, Kunst, Kultur, 7.9: Musik, unter „Starke Kinder“: 7.10: Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

Wir sehen die pädagogische Einrichtung des Kindergartens als

"Ort des Spielens und der Kreativität"

In unserer Konzeption nachzulesen:
Spiel - Kreativität - Wichtigkeit des Spieles - Spielmaterialien
Im Spiel den "Notfall" erproben
Bildnerisches Gestalten - Freies und angeleitetes Malen

Unter dem Begriff
"Kreativitätserziehung"
verstehen wir:
Das know-howzeigen und Lernarrangement anbieten
Mit allen Sinnen
Kreativität
zulassen, ermöglichen, fördern.
Im pädagogischen Alltag setzen wir es auch um durch:
Kreativ sein
im
Hören: Sprachlicher und musischer Bereich - Schmecken - Tasten - Sehen - Riechen

Das beinhaltet: Förderung der Kreativität im Gruppenraum, im "Traumraum", in der "musikalischen Märchenwelt", in der "Werkstatt", in der Küche, im Garten, im Wald,.... natürlich auch der kreative Umgang mit alltäglichen Gegenständen (eine Schere wird im Schattenspiel z. B. ein Krokodil, ein Küchensieb ein großer Kopf....)

In der Dokumentation des Jahres im Kindergarten genauer nachzulesen, hier ein paar Beispiele:

Jedes Jahr im September: Soziales Einstiegsbilderbuch, muss zum Jahresprojekt passen. In diesem Jahr: "Der schüchterne Drache ". Jedes Kind gestaltet sein eigenes Bilderbuch mit unterschiedlichen Materialien und Techniken.

Jedes Kind gestaltete zu den einzelnen Lehrsäulen von Sebastian Kneipp ein Bild, zusammen mit dem Text wurde es ein Bilderbuch.

Zusätzlich: Wöchentlicher Workshop „Kreativkreis“: Wir sind Dichter und Denker in Verbindung mit Mal - Kunst - Schule

Malen von Mandala
Legen von Mandala aus verschiedenen Materialien (auch Naturmaterialien)
Freies Malen mit unterschiedlichen Materialien zu bestimmten Themen
Spiele in der Natur mit der Möglichkeit vom Umgang mit verschiedenen Naturmaterialien
Fantasiereisen, Klanggeschichten mit den Kindern erarbeitet...
Schatten-, Kasperl-, Handpuppen- Stabfiguren-, Marionetten-, Theaterspiele
Themengebundene und freie Legearbeiten mit unterschiedlichen Materialien (Muggelsteine, Holz, Natursteine, farbige Magnetteile,
Tücher, Wolle....)
Bauen in der "Bau-, Legoecke" oder im "Traum-Raum" mit Materialien vom "Regenbogenland"
z. B. Spiel in der Puppenecke, Rollenspiele
Kreative Tänze
Kneten, fädeln von Perlen...

Förderung der Kreativität / Fantasie auch durch:

Geschichten erzählen, durch Auswahl unterschiedlich gestalteter Bilderbüchern ...
Kreative Zubereitung von Speisen (Kneipp-Frühstück, Restauranttisch)

Kommunikation

Die Kommunikation gehört im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan zu Punkt 7: „Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“ mit dem Abschnitt „Sprach- und medienkompetente Kinder“ – 7. 3: „Sprache und Literacy“

Für die moderne Wissenschaft ist alles "menschliche Verhalten" Kommunikation, also ist "Sprache" nur ein kleiner Teil davon, der die zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflusst. Die Kinder kommunizieren demnach ständig miteinander und mit uns.

Genauer in der Dokumentation des Jahres im Kindergarten nachzulesen.

Täglich: Morgenkreis mit Kinderkonferenz - Dialogförderung

Unsere Angebote zu "Stille-Übungen" und "Pantomime" für nonverbale Kommunikation.

Gefühle zeigen über Gesichtsausdruck – Förderung der Empathie

  • Unsere Angebote zur verbalen Kommunikation: "Wir streiten - wir vertragen uns"
    (alltäglich:Miteinander reden, aufeinander hören, denn "richtiges Streiten" muss erlernt und eingeübt werden).
  • Tägliches Einüben von Gesprächsregeln, z. B. in den Planungs- oder Interessensgruppen.
  • Projekt "faustlos" für die Vorschulkinder, das neben der Stärkung der Sozialkompetenzen – Gewaltprävention - auch ganz bewusst die Einhaltung von Gesprächsregeln zum Inhalt hat.
  • Kinder entwickeln gemeinsam in altersgetrennten Gruppen jeweils eine Geschichte, gestalten sie zum Bilderbuch und ladendie Eltern zur Autorenlesung ein.

Musik

Dieser Bereich findet sich im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan unter Punkt 7 „Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“

Bei „Künstlerisch aktive Kinder“, genauer: 7.9: „Musik“ – Starke Kinder – 7.10: „Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport.

- Einige Teile entnommen aus unserer Konzeption -
Der musische Bereich ist ein wesentlicher Bestandteil nicht nur im frühkindlichen Bildungsbereich, sondern, wie das Einschalten eines Radiogerätes zeigt, für alle Altersstufen.

Jeden Montagnachmittag: Workshop: „Musik begleitet unser Leben“ – Heranführung an Orff´sche Musikinstrumente (auch Geschichten zu Klanggeschichten vertonen).

Workshop: „Beweg dich im Rhythmus der Musik- Tanz“

Es ist uns wichtig, die Kindern erfahren zu lassen, wie riesengroß und vielfältig der musische Bereich ist.

Unsere Ausstattung an musikalischen Instrumenten lässt sich in fünf Gruppen einteilen:

Musikinstrumente aus dem Orff´schen Schulwerk - Gitarre – Flöte - Heimorgel
Instrumente für Rhythmen und Geräusche aus den unterschiedlichsten Ländern, bzw. Erdteile selbst gefertigte Rhythmusgeräte jederzeit verfügbare Klanginstrumente aus dem häuslichen Bereich unser eigener Körper

Liederauswahl
Siehe unsere Ausführungen in der Konzeption

In der Liedauswahl achten wir auf Lieder aus dem überlieferten Volksgut – zeitgenössische Urheber.

Wir unterstützen die Kinder in ihrer musikalischen Experimentierfreudigkeit: In der Freispielzeit nach Absprachefreien Zugang zu den Musik-, Rhythmus- und Geräuschinstrumenten.

Die Kinder erleben, dass sie gehörte Geschichten auch lebendig werden lassen können: Klanggeschichten, rhythmisches Sprechen Texte bewusst verändern, abändern, selber Strophen dazu dichten.... mit Liedern, Liedtexten also auch spielerisch umgehen.

Ebenso gehören auch Vorsinglieder und das bewusste Hören von Musik, auch klassischer Musik in unser pädagogisches Angebot.

Desgleichen unterstützen und fördern wir die Freude der Kinder für Bewegung zu Musik, sei es durch "freies" Tanzen oder auch durch die Hinführung zu "gebundenen" Tanzformen oder Malen nach Musik:
"Gebunden" in Form von Mandalaoder frei, nach dem Rhythmus der Musik, bzw. nach Themen: Zum Beispiel im Herbst: "Stellt euch vor, ihr steht auf dem Wochenmarkt.....

Die Kinder kommen also alltäglich mit „musikalischen Formen“ in Berührung.

Spracherziehung - deutsch oder Fremdsprachen - wird durch Singen erleichtert.

Wöchentlicher Workshop am Montagnachmittag: „Kultur“ mit Theater, Tanz und Heranführen an die Orff`schen Musikinstrumente.

Hier üben die Kinder die Theatergeschichte alsKlangspiel ein. Bei der elterlichen Einladung werden alle drei Workshops kombiniert.

Zusätzliches Angebot der städt. Sing- und Musikschule für Kinder ab drei Jahren: "Musikalische Früherziehung" im Kindergarten

Bewegung

Dieser Bereich findet sich im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan unter Punkt 7: „Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“, genauer unter „Starke Kinder“, 7.10 „Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport“

In diesem Jahr lernten die Kinder verschiedene Tänze, die durch ihre Bewegungsabläufe den Intellekt und die Koordination fördern.

Wir legen großen Wert auf die Bewegung – „Der bewegende Kindergarten“ - nachzulesen in unserer Konzeption:

Bewegungserziehung
Bewegungserziehung - Erziehung zur Bewegung - ist das bei Kindern wichtig?

Wir bieten alltägliche Bewegungsmöglichkeiten durch:
Möblierung des Gruppenraumes - die Gestaltung des Tagesablaufes -
durch vielfältige Bewegungsangebote - mit und ohne Material -,
im "geschlossenen" Raum und im Garten, auch in der freien Natur
(im Bewegen Natur erleben)
mit unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und Betätigungsmöglichkeiten.

Ganzheitlicher Ansatz:
Im (körperlichen) Bewegen Seele (Gefühl) und Geist (Verstand, Intellekt) bewegen, zum Beispiel in unserer Abenteueranlage im Garten:

Dieser Teil des Gartens bietet zusammen mit den anderen Betätigungsmöglichkeiten
vielfältige Anreize und Förderungen im
motorischen Bereich
(Bewegungsabläufe, Ausdauer, Gleichgewichtssinn...),
sozialen Bereich
(Einzel- und Gemeinschaftsspiele, Spielregeln einhalten...),
geistigen Bereich
(mathematischen, geometrisch-physikalischen Erleben: Zum Beispiel: Wie viele Kinder passen
in die Vogelnestschaukel - in die Tunnelröhre - Spieltonnen..., ebenso werden
spielerisch gefördert: Körper-, Tiefen- und Raumlagewahrnehmungen:
Körperliches Erfahren von geometrischen Hohlräumen: Röhren, im quadratischen Turm...
Entfernungen einschätzen, Höhe erleben, Schaukeln oder Trampolin springen: Fallen und Aufschwung erleben,
das Kind lernt seinen eigenen Schwerpunkt (Mittelpunkt) in verschiedenen Stellungen/Positionen zu finden
und
Gefühlsbereich
(es geht mir gut beim Spielen, beim Aufenthalt im Freien, ich fühle mich wohl, Sonne und Luft sind angenehm...)

Viel barfuss laufen, je nach Jahreszeit Taulaufen, Schnee treten, Wasser treten (kneippen), natürlich wöchentlich regelmäßig Turnen im freien Gelände, bzw. in der Schulsporthalle.

Projekt: "Knaxiade" in Form einer Bewegungswoche.
Wöchentlicher workshop: „Der bewegende Kindergarten“ – Kinderturnen in der Schulsporthalle / im Freien.
Dazu täglich in der Kernzeit zwei Bewegungseinheiten – wenn möglich im Freien (Einbeziehen des Balkons, bzw. des Gartens).

Gestaltung und Kultur

Im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan unter Punkt 7 „Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“, genauer unter
„Künstlerisch aktive Kinder“, 7.8: „Ästhetik, Kunst und Kultur“

In der Konzeption ausführlich dargelegt .
Jedes Kind wird in einen Kulturkreis hineingeboren. Diese Wurzeln kennen zu lernen finden wir wichtig. Wer seine Wurzeln kennt,
kann unter anderem ein gesundes „Heimatgefühl“ entwickeln, das ihn auch offen und tolerant für andere Kulturen macht. So gestalten
wir das Jahresprojekt unter Einbeziehung des Jahresfestkreises. Weltliches und kirchliches Brauchtum, kindergarteneigene Traditionen
und natürlich auch interkulturelle Feste finden ihren Niederschlag. Hier ein paar Beispiele innerhalb unseres Jahresprojektes:
„Wie lebten die Menschen früher? Wie lebten die Kinder? – Welche Spielsachen hatten sie?“
Altstadtbesichtigung mit den Vorschulkindern: „Auf den Spuren Buron“ (alte Bezeichnung von Kaufbeuren)
 
Kulturelle Veranstaltungen:
In diesem Jahr:
Gastspiel des Salzburger Theaters „Kraut und Rüben“ mit dem Umwelttheater
Gastspiel des Kinzigtaler Figurentheater: „Dschungelbuch“
Die Kinder sehen alljährlich zwei Kasperltheater mit wechselnden Handlungen – erarbeitet zu den jeweiligen Projekten durch das Team.
Die Kinder sehen alljährlich das Schattenspiel: „Aus dem Leben von St. Martin“ – ebenfalls vom Team erarbeitet. 

Wir regen die Kinder an, selber kulturell tätig zu werden:
Im Rahmen des Montagworkshops: „Darstellendes Spiel – verschiedene Formen von Theaterspiel“ erarbeiteten die Kinder mit uns
ein Theaterstück. Dabei spielten die Kinder selber und lernten teilweise umfangreiche Texte. Theater: „Der letzte Baum“.
Zum Abschluss wurden die Eltern eingeladen.

Alljährliches Sommerfest, bei dem alle Kinder eine Theateraufführung innerhalb eines Projektes zeigen. In diesem Jahr allerdings ist aufgrund der instabilen Witterung kurzfristig umdisponiert worden: Nachdem das Sommerfest im letzten Jahr der Witterung zum Opfer fiel, wurde es in diesem Jahr
als Wandersporttag am Vormittag im Trimm-dich-Wald durchgeführt. Für die Organisatoren eine große Entlastung – jede Familie hatte seine eigene Brotzeit dabei.  
Daneben erarbeitet das Team für die Kinder innerhalb der Teilprojekte regelmäßig Theaterstücke: Schatten-, Stabfiguren-,
Handpuppen-, Kasperlspiele.

Religion

Im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan unter Punkt 7: „Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“:
Werteorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder, genauer: 7.1: „Werteorientierung und Religiosität“

Wir sehen die pädagogische Einrichtung des Kindergartens als

Ort der Begegnung mit Jahwe - Gott - Allah

Innerhalb des Jahresablaufes:
Besuch der Kirche mit dem Erntedankaltar
(= religiös/weltliches Brauchtum)
im Kindergarten Erntedankfeier mit frei formulierten Sätzen der Kinder (an Gott und Allah)

Wir feierten gemeinsam mit den islamischen Kindern das Bayramfest

St. Martin/Advent/Nikolaus/Weihnachten/Fastenzeit/Ostern:

Die österliche Fastenzeit nutzen wir zur religiösen Erzählung aus dem AT, bzw. NT,
welche im Zusammenhang mit dem Jahresprojekt stehen muss.
Wundererzählungen oder die Passionsgeschichte
sind nie Inhalte.
Aus bestimmten Gründen verweisen wir hierzu auf das Elternhaus.
Wir reagieren nur auf evtl. Gesprächsinhalte von Kindern - vertiefen nicht.

Als Beispiel für unseren alljährlichen Umgang mit Festen: St. Martinsfeier:

Geschichten, Bilderbücher, Lieder, Rollenspiele, Arbeitsblätter (z. B. Alle Kinder: Freies Malen von Gänsen mit Bleistift,
größeren Kinder: Vorlage:Laternenabbildungen mit Laternenstäben, die nach links, bzw. rechts zeigen.
Aufgabe: Erkenne und benenne die Richtungen, male sie in der entsprechenden Symbolfarbe an)
Bewegen nach Musik, z. B. beim "Feuertanz", in der Bauecke wird in der Freispielzeit gern und oft die Stadtmauer von
Amiens oder der Gänsestall bei Tours gebaut, Gespräche mit Inhalten wie: "Warum feiern wir St. Martin?", "Wie lebten
die Menschen damals?", jedes Kind bastelt seine Laterne, Kinder backen die Gänsle aus Quarkölteig für sich und die Eltern.

Fester Bestandteil im Jahr – jährliche Rituale: Die Martinsfeierlichkeiten beginnen:
Mittwoch: Schattenspiel "Aus dem Leben von St. Martin" Vom Team mit Musikuntermalung für die Kinder erarbeitet.

Donnerstagvormittag: Kinder feiern gemeinsam in den einzelnen Gruppen (Festessen: Teil der selbst gebackenen Quarkölteiggänsle),

Donnerstagnachmittag: Die Kinder bereiten die bestellte, frisch geschlachtete Pute vom Wochenmarkt zum Braten vor, ebenso aus Frischgemüse die Sauce.

Freitagvormittag: Die Freude über die Hilfsbereitschaft von St. Martin breitet sich im ganzen Kindergarten aus:
Alle Kinder feiern zusammen im Mehrzweckraum: Essen der selbst zubereiteten Pute mit Gemüsesauce, Kartoffel-, Nudelsalat-,

Baguettespenden von Eltern.

Die Freude breitet sich weiter aus:

Samstagnachmittag: St. Martinsfeier mit Eltern, Großeltern, Ehemalige: Rollenspiel der Eltern mit Pferd, echten Gänsen, Laternenumzug, Martinsfeuer, Teilen der Quarkölteiggänsle....

Die Freude über St. Martin breitet sich weiter aus und dringt bis in das Senioren- und Pflegeheim:

Die Kinder gestalten eine Martinsfeier mit Rollenspiel „Aus dem Leben von St. Martin“, ebenso eine Laternenfeier im Saal, stimmungsvoll musikalisch begleitet von Eltern.

Medien

Im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan unter Punkt 7: „Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“:
Sprach- und medienkompetente Kinder, genauer: 7.4: „Informations- und Kommunikationstechnik, Medien“

Wir sehen die pädagogische Einrichtung des Kindergartens als
"Ort der Medienerziehung"

Printmedien: Alle Arten von Bilderbüchern, Bücher, aktuelle Zeitungsartikeln für Eltern,
CD-Player, Umgang mit Kassettenrecorder (Kinder: Sich selber aufnehmen und hören)
2 Fernseher mit Videorecorder: Eigene Kinder-Elternaufnahmen bei Projekten,
Ausschnitte von Fernsehsendungen, die unser Projekt ergänzen.

Wir sprechen mit Kindern und Eltern über Fernsehsendungen,
wir legen in der Elternecke Broschüren, z. B. "flimmo" aus.

Seit September 2003:
Vier Computer für Kinder
"Lernfeld PC"

Ausgewählte PC-Spiele (z. B. "Mit dem PC um die Welt")
ergänzen und erweitern unsere pädagogischen Angebote.
Wir sehen die pädagogische Einrichtung des Kindergartens
auch als
"Ort der öffentlichen Verbreitung"
- Öffentlichkeitsarbeit -
Je nach Bedarf - je nach Anfrage öffnen wir uns: Öffentliche Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
siehe unter: Kooperationen

Spracherziehung

Im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan unter Punkt 7 „Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“: Sprach- und medienkompetente Kinder,
7.3: „Sprache und Literacy“

 

Spracherziehung geschieht im ständigen Umgang miteinander.
In der Dokumentation des Jahres im Kindergarten nachzulesen:
Auf vielfältige spielerische Weise: Begriffserklärungen, Begriffsvertiefungen, Wortschatzerweiterung, Bildgeschichten ohne Text...

Donnerstagnachmittag: Workshop: "Wir sind Dichter und Denker" - eigene Geschichten erfinden und illustrieren
Freitagnachmittag: Workshop: „Wellness-Einstimmung auf das Wochenende“ mit „Wellness-Vergnügen in unseren Bücher - wurm - orten“, zusätzlich mit verschiedenen Vorlese-Festen mit den Eltern.

anspruchsvolle Lernspiele zur Spracherziehung
Bilderbücher: Gezielte Auswahl in der unterschiedlichen Sprachhandhabung.
Kinder sollen die Vielfalt von Ausdrucksmöglichkeiten kennen lernen.
Reime, Rätsel, Fingerspiele, Abzählreime, Bewegungsverse, Geschichten erzählen, Lieder, Spiellieder...
Freies Erzählen
Wir verwenden im Alltag immer wieder spielerisch einzelne Begriffe aus fremden Sprachen, z. B.:
Begrüßen und zählen / abzählen in fremden Sprachen,
„Deutsch lernen macht Spaß“ - Sprachförderung "deutsch" für die ausländischen Kinder
Programm: "Sprachförderung von Migrantenkindern und Sprachentwicklungsverzögerten Kindern" von PD Dr. Zvi Penner

Für die Vorschulkinder:
Programm: "Würzburger Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache hören, lauschen, lernen" :

Weiterführung des Projektes: "Große Welt im kleinen Haus" im Rahmen der Erzählung: „Der schüchterne Drache“. Eltern und Teammitglieder übersetzen das Bilderbuch in ihre Muttersprache und lesen es als native speaker in den entsprechenden Fremdsprachen, bzw. in deutschen Dialekten vor. Siehe Ausführungen hierzu unter „Elternbeirat – Eltern“

Umwelt und Natur

Im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan unter Punkt 7 „Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“ – Fragende und forschende Kinder: 7.7: „Umwelt“

Ebenfalls im Kindergartenalltag ständig präsent:
Verantwortungsbewusstsein stärken...

... für den Umweltschutz:
Sensibilisierung für die großen Zusammenhänge in der Natur mit:
Müllvermeidung - Mülltrennung – sorgsamer Umgang mit den natürlichen Ressourcen
Projekteinheiten, damit Kinder Energie und Umwelt erleben und die Bildung für nachhaltige Entwicklung gestärkt wird.
Naturerlebniszentrum: Mitarbeiterin gestaltete einen Waldtag, ebenso zu einem späteren Zeitpunkt ein Fachmann.
Das Jahresprojekt „Der letzte Baum“ mit seinen vielen Teilprojekten zeigte die Wechselwirkung vom Menschen und seinem Eingreifen in die Natur auf,
ebenso die globalen Naturzusammenhänge, die jeder von uns beeinflusst.  

...für die Natur
Richtiges Verhalten in der Natur
z. B. achtlos Zweige, Blumen, Mauseloch, Spinnennetze... beschädigen,
Kleintiere zertreten?.... nach Picknick: Eigenen Müll wieder mitnehmen...
mit den Kindern heimische Bäume und Pflanzen bestimmen

..die verantwortungsvolle Pflege von
unseren Kräutern, Beerensträuchern, Blumenstöcke, Gartenbeet

Alljährlich:
Wir fahren mit allen Kindern und interessierten Eltern zum Kartoffel klaub´n beim Biobauern.
Wir pflücken Äpfel auf der Apfelplantage.

Wir wecken Interesse durch:
Beobachtungsgänge in die Natur
verschiedene Pflanzaktionen
und Säen von verschiedenen Samen

...die verantwortungsvolle Pflege
unserer ständigen Tiere im Kindergarten
(Aquarium)
Kaulquappen:
Hier beobachten und erleben die Kinder die Entwicklung  von der Kaulquappe zum Frosch
Wir nutzen jede Gelegenheit, Verantwortung für Tiere zu übernehmen:
Zeitweilig bekommen wir  Tiere zum beobachten.

Gesundheit

Im bayer. Bildungs- und Erziehungsplan unter Punkt 7„Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche“, 7.11: „Gesundheit“

Das Gedankengut von Sebastian Kneipp mit den 5 Lehrsäulen
"Ernährung - Bewegung - Wasser - Kräuter - Ordnung/seelisches Wohlbefinden"
ist für uns der wichtige Grundstock und Schwerpunkt.
Das Gedankengut von Sebastian Kneipp ist im Kindergartenalltag integriert.
Wir haben die Zertifizierung erhalten: „Vom Kneipp-Bund e. V. anerkannte Kindertagesstätte“

Abwechslungsreiche, gesunde Brotzeit vom Elternhaus,
entsprechendes Angebot an Getränken vom Kindergarten,
Kinder mit den Hygieneregeln vertraut machen,
reichlich Bewegung in frischer Luft, bzw. innerhalb des Gebäudes.
Täglich und damit regelmäßig unterschiedliche Bewegungseinheiten im Tagesablauf integriert.
Kinder sensibilisieren für die eigene Körpersignale: Wann ist mir heiß - kalt - wann hab ich Hunger oder Gelüste? Sonnenschutz.....
Jeden Montag: Kneipp-Frühstück, das die Kinder selber vorbereitet haben.
Wöchentlich wechselnd:
Selbst gebackene Vollkornsemmeln / Vollkornbrot (kindergarteneigene Getreidemühle) mit unterschiedlichen Belägen,
Figuren aus Quarkölteig,
Müsli
dazu gibt es unterschiedliches Frischobst, Rohkost, selbst zubereiteten Joghurt oder Kräuterquark, selbst gezogene Sprossen...

Ab dem Jahr 07/08 Mitarbeit im dreijährigen Projekt Gesundheitsprävention „Tiger kids“, initiiert von der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Es besteht aus den beiden Säulen „Ernährung“ und „Bewegung“.

Seelische Gesundheit stärken durch das Präventionsprojekt: „Kinder stark machen“ – Weiterführung des Projektes, das wir durch die Zusammenarbeit mit der Notrufstelle sexueller Gewalt, Kaufbeuren, im letzten Jahr kennen gelernt haben.

Zusätzlich:
Freitagnachmittag: Workshop: „Wellness-Einstimmung auf das Wochenende“ – „Wellness – Kneipp – Nachmittage“ mit entsprechendem Rahmenprogramm, auch Elterneinladungen zum gemeinsamen Kneippen, was nicht nur „Wasser treten“ bedeutet.

Sonstige

Kooperation Kindergarten - Grundschule
Gemeinsames Projekt:
"Interkulturelle Begegnungen“ – hier arbeiten wir niederschwellig nach der Lehrsäule „Ordnung – seelisches Wohlbefinden“ von Sebastian Kneipp.
Zeitumfang: September bis einschließlich Juli – also ein ganzes Kiga-, bzw. Schuljahr.
Vorschulkinder und Schulkinder besuchen sich monatlich gegenseitig zu gemeinsamen Lerneinheiten innerhalb des Projektes.

Kooperationskreis: Kita - Kinderärzte
Regelmäßiges Treffen mit Austausch.

Kooperation mit den verschiedenen Grundschulen in Kaufbeuren
Regelmäßige Treffen mit Austausch

Kooperation: Kindergarten - städt. Sing- und Musikschule: “Ludwig – Hahn - Musikschule“
im Rahmen der "musikalischen Früherziehung"
Das ganze Jahr über:
Gegenseitiger Austausch und Einbindung von pädagogischen Elementen in die jeweilige pädagogische Arbeit.

Kooperation: Kindergarten – Senioren- und Pflegeheim
Die Kinder gestalten innerhalb des religiösen und weltlichen Jahresfestkreises regelmäßig vier Feste/Feier:
St. Martin – Weihnachten – Fasching – Urgroßelterntag mit Maibaumfeier.

Kooperation: Kindergarten – „Blaue Blume“, Schwaben, Zentrum für seelische Gesundheit im Altern
Bei den gegenseitigen Besuchen und Austausch innerhalb des gemeinsamen Projektes „Wir sind weiterhin neugierige Tiger kids“ wurden viele Gemeinsamkeiten zwischen „jung“ und „erfahren“ entdeckt, was sich sehr positiv in den Begegnungen auswirkte.
Kinder und Senioren hatten jeweils pädagogische Einheiten zum gegenseitigen Austausch und zum Miteinander vorbereitet.

Zur Verdeutlichung unserer Arbeitsweise: "Ein Blick hinter die Kulissen":
Ausführlicher in der Dokumentation des Jahres, einsehbar im Kindergarten.

Strukturierung / Inhaltsangabe eines jeden Monats:
Natürlich nutzen wir jede Gelegenheit für den Aufenthalt im Freien
Zusatzangebote durch unsere Kooperationspartner „Elternmitarbeit“, bzw. Musikschule
Regelmäßig: Fremdsprachenangebot im „Club espaniol“
Regelmäßig: Fremdsprachenangebot im „English club““
Regelmäßig: "Musikalische Früherziehung"

Kindergartenteam:
Regelmäßig: workshop „Kultur“: Theaterspiel, Tanz, Heranführung an Orff´sche  Musikinstrumente
Regelmäßig: „Der bewegende Kindergarten“: Turnen in der Schulsporthalle / im Freien
Regelmäßig: workshop: „Art Attack“ / „Naturwissenschaft – fest in Kinderhand“ / Spurensuche: Der Natur auf der Spur /
Kids – ran an die Werkbank
Regelmäßig: workshop: „Kunst“ / „Kreativkreis: Wir sind Dichter und Denker“, „Wir entdecken und lernen Künstler und Kulturen kennen“ / 
„Mal – Kunst – Schule“
Regelmäßig: workshop: „Wellness-Einstimmung auf das Wochenende“: „Wellness-Vergnügen in unseren Bücher – wurm – orten“ /
„Wellness – Kneipp – Nachmittage“, spezielle Splelnachmittage 
 
Regelmäßig: Vorschulprogramm „Schule? – Okay!“:
Würzburger Sprachtrainingsprogramm
faustlos
Fit für die Schule
Spielerisch Mathematik mit allen Sinnen mit den Bereichen:
Spielerisch Algebra mit allen Sinnen – Spielerisch Geometrie mit allen Sinnen
Dazu:
Erweiterte Kooperation mit der Grundschule: Gemeinsames Lernen innerhalb eines Projektes
Ein Erstklässler berichtet aus dem Schulalltag

Regelmäßig: Kneipp-Frühstück
Regelmäßig: Restauranttisch
Täglich: „Deutsch lernen macht Spaß“ - Sprachförderung "deutsch"
Täglich: Sprachprogramm „kon lab“ von PD Dr. Zvi Penner
Täglich: Im Kindergartenalltag integriert: Die Gesundheitserkenntnisse von Sebastian Kneipp, basierend auf: Bewegung – innere und äußere Ordnung/ seelisches Wohlbefinden - Kräuter – Ernährung – Wasser 

Neben diesen monatlichen Gemeinsamkeiten gibt es naturgemäß aufgrund des Jahresablaufes (September: Neuanfang / Gruppendynamik), den Projektarbeiten und dem Jahresfestkreis inhaltlich veränderliche Schwerpunkte.