Band 1

Die Christa-Chronik 1801-1875.

Chronik der Stadt Kaufbeuren als Fortsetzung der von-Hörmann'schen Chronik, worin vom Jahre 1801 bis 1850 alle merkwürdigen Begebenheiten daselbst mit möglichstem Fleisse zusammentragen wie auch auswärtige Ereignisse, soferne sie von allgemeinem Interesse sind, in gedrängter Kürze besprochen werden, von Emanuel Christa, Hospitalverwalter.

Kaufbeuren 1999.
Erhältlich in Kaufbeurer Buchhandlungen
Herausgeber: Heimatverein und Stadtarchiv

Band 2

Die Reichsstadt Kaufbeuren in der frühen Neuzeit.

Kaufbeuren 2000. Das Werk des gebürtigen Kaufbeurer Historikers Dieter Stefan stellt eine erste Auswertung zur Edition der Kaufbeurer Urkunden 1500 - 1551 (siehe unten) dar.
Enthalten sind Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Kaufbeurens sowie eine detaillierte Analyse der Gemeindebildungen der Täufer und Schwenckfelder während der Reformation. Ergänzt wird der Band durch eine Untersuchung zur Entwicklung der Kaufbeurer Bevölkerung vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende der Reichsstadtzeit.

Erhältlich in Kaufbeurer Buchhandlungen.
Herausgeber: Heimatverein und Stadtarchiv

Band 3

Die heilige Crescentia von Kaufbeuren im Spiegel der ersten Befragung durch Eusebius Amort und Giovanni Battista Bassi im Jahr 1744

Kaufbeurer Schriftenreihe Bd. 3, hrsg. von Stadtarchiv und Heimatverein Kaufbeuren, Thalhofen 2001.
Dieser Band enthält neben dem umfangreichen Aufsatz von Andreas Weileder über die heilige Crescentia noch Beiträge u.a. von Stefan Dieter über Leben und Lieder des Kaufbeurer Täufers Hans Staudach, von Anja Ballis über die Ästhetisierung und Poetisierung der Kaufbeurer Kindheit im Werk der Sophie von La Roche und auch von Erich Resch über die Beschreibung Johann Michael Kiderles der Bayerischen Heilanstalt für Geisteskranke in Kaufbeuren aus dem Jahr1882.
Erhältlich in den Kaufbeurer Buchhandlungen.

Band 4

Das Rätsel von St. Martin. Archäologische Argumente, Indizien und Hypothesen zur Frühgeschichte der Stadt Kaufbeuren

Kaufbeurer Schriftenreihe Bd. 4, hrsg. von Stadtarchiv und Heimatverein Kaufbeuren, Thalhofen 2002.
In diesem Band untersucht u.a. Marcus Simm aus archäologischer Sicht die Geschichte der Pfarrkirche St. Martin, Tobias Güthner stellt in seinem Beitrag über den Radierer Daniel Hopfer (um 1470 – 1536) aus Kaufbeuren Handwerk und Kunst an der Schwelle zur Neuzeit vor, Heinz Schmidt ediert die „Topographische Geschichte Kaufbeurens von Emanuel Christa“ aus dem Jahre 1855 und Christine Kugler präsentiert den Nachlaß von Ludwig Ganghofer (1855 –1920) in der Münchner Monacensia-Sammlung.
Erhältlich in den Kaufbeurer Buchhandlungen.

Band 5

Revolution in der Provinz. Kaufbeuren in den Jahren 1848 und 1849

Ulrich Klinkert, Kaufbeurer Schriftenreihe Bd. 5, hrsg. von Stadtarchiv und Heimatverein Kaufbeuren, Thalhofen 2004. In dieser, aus seiner Dissertation hervorgegangenen Arbeit untersucht Ulrich Klinkert Vorgeschichte, Verlauf und Hintergründe der sogenannten Revolution von 1848/49 in Kaufbeuren mit einem Ausblick auf die Ereignisse in Schwaben.
Erhältlich in den Kaufbeurer Buchhandlungen.

Band 6

Kehrseite eines Klischees

Der Schriftsteller Ludwig Ganghofer, Kaufbeurer Schriftenreihe Bd. 6, hrsg. von Stadtarchiv und Heimatverein Kaufbeuren, Thalhofen 2005. Zum 150. Geburtstag des in Kaufbeuren geborenen Schriftstellers Ludwig Ganghofer ist dieser Band aus ausstellungsbegleitende, aber auch selbständig anzusehende Publikation erschienen. In ihm werden u. a. von Karl Pörnbacher, Marita Krauss, Rainer Wolffhardt, Gertrud Maria Rösch und Gerd Holzheimer Aspekte aus Leben und Werk von Ludwig Ganghofer untersucht.
Erhältlich in den Kaufbeurer Buchhandlungen.

Band 7

Wege zur weiblichen Glückseligkeit. Sophie von La Roches Reisejournale 1784 bis 1786

Erdmut Jost, Mit einem Essay von Monika Nenon und einer Forschungsbibliographie zur Reiseliteratur Sophie von La Roches von Tobias Fuchs, Kaufbeurer Schriftenreihe Bd. 7, hrsg. von Stadtarchiv und Heimatverein Kaufbeuren, Thalhofen 2007. Zum 200. Todesjahr der in Kaufbeuren geborenen Schriftstellerin Sophie von La Roche erschließt die Untersuchung von Erdmut Jost über die Reisejournale der Dichterin aus den Jahren 1784 bis 1786 eine zentrale Komponente ihres schriftstellerischen Schaffens und einen neuen Zugang zu ihren Werken.
Erhältlich in den Kaufbeurer Buchhandlungen.

Band 8

Nothilfe ohne Lohn - 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren
Nothilfe ohne Lohn - 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren

Nothilfe ohne Lohn - 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren

Im Jahr 2008 feiert die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren ihr 150jähriges Bestehen. Dies ist Anlass für den Band "Das Feuerlöschwesen der Freien Reichsstadt Kaufbeuren", für den Manfred Heerdegen, Stefan Dieter und Stefan Fischer Beiträge liefern. Christoph Heider und weitere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr decken den aktuellen Teil (Übersicht Mitglieder, Fahrzeugpark, technisches Gerät, Einsatzberichte) ab. Diese Chronik, für die auch weitläufige akademische Aufmerksamkeit zu erwarten ist, wurde in dreijähriger Arbeit transkripiert, also von der Schreibschrift des 18. Jahrhunderts übertragen, ausführlich kommentiert, in unsäglicher Feinarbeit mit Sach- und Personenverzeichnissen versehen und damit für den gegenwärtigen und zukünftigen Leser nicht nur lesbar, sondern auch erlebbar gemacht.

Herausgeber: Heimatverein und Stadtarchiv

Band 9

Das Jahrzeitbuch des Heilig-Geist-Hospitals Kaufbeuren
Das Jahrzeitbuch des Heilig-Geist-Hospitals Kaufbeuren

Das Jahrzeitbuch des Heilig-Geist-Hospitals Kaufbeuren

Mit Band 9 der „Kaufbeurer Schriftenreihe“ liegt erstmals eine Edition des aus dem 14./15. Jahrhundert stammenden Jahrzeitbuchs des Heilig-Geist-Hospitals Kaufbeuren vor, die durch eine umfangreiche Einleitung, ausführliche Anmerkungen und einen Anhang mit Karten und Übersichten ergänzt wird. Mit der Veröffentlichung und Kommentierung dieser äußerst bedeutsamen Quelle verdichtet sich nicht nur die Geschichte des Heilig-Geist-Hospitals erheblich, sondern auch die gesamte spätmittelalterliche Geschichte Kaufbeurens: Die zahlreichen Stiftungen, die im Jahrzeitbuch vermerkt sind, machen die ökonomischen Grundlagen des Hospitals, der wichtigsten Sozialeinrichtung der Reichsstadt, sichtbar. Darüber hinaus werden zahlreiche Stifter zum ersten Mal überhaupt namentlich fassbar und lassen sich häufig sogar hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Stellung näher einordnen. Damit liefert die Edition wichtige Bausteine zur Sozialgeschichte Kaufbeurens in einer Zeit, die vom politischen, wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg des Zunftbürgertums sowie dem Ausbau der reichsstädtischen Autonomie geprägt war.

Herausgeber: Heimatverein und Stadtarchiv

Band 10

Jesuiten, Studenten, Emigranten

Der Hauptbeitrag befasst sich mit den Aufzeichnungen der Kaufbeurer Jesuitenniederlassung im Dreißigjährigen Krieg und eröffnet neue Blicke auf dieses für Kaufbeuren katastrophale Ereignis. Die weiteren Beiträge sind in chronologischer Folge angeordnet: So finden die Kaufbeurer Studenten des Mittelalters ebenso Berücksichtigung wie das Passions- und Osterspiel von 1562 und das Honoldsche Gedenkbuch, dessen Edition einen Beitrag zur Erforschung der bedeutenden Patrizierfamilie der Honold vom Luchs bietet. Vorgestellt werden daneben der unwillige Kirchgänger Johann Ulrich Heinzelmann und seine Beziehungen zu den Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen sowie Kaufbeurer Auswanderer des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Abgeschlossen wird der Band mit Beiträgen zur Gewerbe- und Häusergeschichte in den Stadtteilen Märzisried und Oberbeuren sowie zur kulturhistorisch interessanten Faschingsrolle des Konditors Andreas Schropp.

Erhältlich in den Kaufbeurer Buchhandlungen.

Herausgeber: Heimatverein und Stadtarchiv