Pädagogische Schwerpunkte
Basiskompetenzen:
Dies sind grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten, Haltungen und Persönlichkeitscharakteristika. Sie befähigen das Kind zum Handeln und zur Auseinandersetzung mit der Umwelt.
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Personale Kompetenz:
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Personale Kompetenz bedeutet das Selbstwertgefühl des Kindes und das Bewusstsein mitentscheiden und selbständig handeln dürfen zu steigern.
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Probleme werden analysiert und gelöst, dies geschieht z. B. in Kinderkonferenzen, in denen verschiedene Meinungen der Kinder angehört und besprochen werden.
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Bei Übungen im motorischen Bereich und durch verschiedene Wahrnehmungsspiele werden alle Sinne genutzt, Körperbeherrschung und verantwortungsvoller Umgang mit dem Körper erlernt.
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Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext: Im gemeinsamen Spiel (sowohl in altersgemischten als auch in altershomogenen Gruppen) und im Gruppenalltag erwerben die Kinder die Fähigkeiten:
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Beziehungen knüpfen und sich in andere hineinversetzen
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Gesprächsregeln beachten und mit anderen zusammenarbeiten
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Regeln und Normen anerkennen, sich eine eigene Meinung bilden
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Jeden Einzelnen als einzigartig anerkennen
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Verantwortung für eigenes Handeln, anderen Menschen und der Umwelt gegenüber tragen
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Akzeptieren der Demokratie, die eigene Meinung vertreten, aber auch andere Meinungen zulassen
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Lernmethodische Kompetenz: Lernen, wie man lernt: = der Grundstein für schulisches und lebenslanges, selbst gesteuertes Lernen.
Durch diese Kompetenz soll den Kindern bewusst werden, wie sie lernen.
Ein Projekt wird von Anfang an mit den Kinder gemeinsam erarbeitet, was dazu gebraucht wird, woher man es bekommt, usw. Die Umsetzung in die Praxis erfolgt z. B. durch Besuche in der Bücherei oder Spaziergänge in den Wald, um Material zu sammeln. Die Kinder sehen, dass einzelne Teilaspekte zusammengehören. Gemeinsam wird reflektiert, welches Wissen und wie sie sich dieses Wissen angeeignet haben. So erworbenes Wissen kann auch auf andere Situationen übertragen werden.
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Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen: = Resilienz: Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit der Kinder, mit Belastungen und Stresssituationen erfolgreich umzugehen.
Die Entwicklung der Resilienzwird durch den Erwerb der bisher genannten Basiskompetenzen und durch Vorbilder positiv beeinflusst.
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ØDurch gemeinsame Lösung von Konfliktsituationen leben wir den Kindern den Umgang mit Auseinandersetzungen vor. Im Gespräch mit den beteiligten Kindern und durch Anhören der verschiedenen Meinungen und Standpunkte lernen die Kinder am Beispiel „Streit“ mit Stresssituationen umzugehen.
Durch Kontakt zu Anderen und die Nutzung verschiedenster Spielmaterialien erwerben und erweitern die Kinder diese Kompetenzen durch die regelmäßige Teilnahme am Gruppenalltag. Bei gezielten Angeboten und Projekten werden sie vertieft und gestärkt.
Übergang Familie - Tageseinrichtung, Eingewöhnung neuer Kinder:
Am Anfang jedes Kindergartenjahres und auch unter dem Jahr, kommen neue Kinder in den Kindergarten.
Um den Übergang von dem vertrauten zu Hause in den Kindergarten dem Kind zu erleichtern, nehmen wir eine Reihe von Maßnahmen vor. Gleich beim Anmeldegespräch empfehlen wir, das Kind mitzubringen. Hier hat es die Möglichkeit die Einrichtung zu besichtigen und den ersten Kontakt mit dem Personal aufzunehmen.
Bei unserem „Tag der offenen Tür“ haben Eltern und Kind gemeinsam die Gelegenheit einen ganzen Nachmittag in der Einrichtung zu verbringen. Hier können Sie Informationen über die Arbeit mit den Kindern (z. B. verschiedene Projekte) und den Tagesablauf bekommen, ebenso ist Zeit, um die verschiedenen Räume und Spielmöglichkeiten zu erkunden und das Personal näher kennen zu lernen.
Besonders in der ersten Zeit nehmen wir uns viel Zeit für das „neue“ Kind, helfen ihm Beziehung zu anderen Kindern aufzubauen. Zur Unterstützung im täglichen Geschehen, gibt es Paten (Kinder, die schon länger den Kiga besuchen).
Austausch-Gespräche mit den Eltern sind uns während der Eingewöhnungszeit sehr wichtig, um Vorlieben und Stärken des Kindes, sowie Sorgen und Ängste der Eltern zu erfahren.
Vorbereitung und Begleitung des Übergangs in die Schule:
Die Kinder sind in der Regel hoch motiviert, sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen. Wichtig ist, dass Kinder hier auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen zurückgreifen können aus ihrer Zeit im Kindergarten. Dies erhöht die Chancen, dass sie dem neuen Lebensabschnitt mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit entgegensehen.
Die Vorbereitung des Übergangs in die Schule beginnt am Tag des Eintritts in den Kindergarten. Sie bezieht sich sowohl auf die Förderung von Basiskompetenzen
(s. o.), als auch auf die Förderung schulnaher Vorläuferkompetenzen, auf denen die Schule aufbauen kann (z. B. Sprachentwicklung, Begegnung mit der Schriftkultur).
Den Kindern werden vielfältige Einstiegshilfen geboten, um den Lebensraum Schule sowie ihre künftigen Lehrkräfte kennen zu lernen (z. B. Schulbesuche mit den Kindern, gemeinsame Unterrichtsstunden, sowie der Besuch von Lehrkräften im Kindergarten).
Der Dialog mit den Eltern und der Schule wird frühzeitig begonnen, um den Übergang der einzuschulenden Kinder zu erleichtern.
Eine enge und ähnliche Zusammenarbeit besteht ebenfalls zwischen Schule und Schulkindergarten.
Beobachtung und Dokumentation:
Durch regelmäßige Beobachtungen (auch anhand von Beobachtungsbögen und einem „Lebensbuch“) erfahren wir, wo sich das einzelne Kind in seinem Entwicklungsstand befindet. So ist es und möglich jeden Einzelnen in der Kleingruppe oder anhand von Einzelförderung individuell zu fördern.
Neben diesen grundlegenden Kompetenzen, die bei den Kindern im Alltag gefördert werden, haben wir uns zusätzliche Schwerpunkte gesetzt:
Zusätzliche Schwerpunkte im Schulkindergarten:
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Selbständigkeit:
Durch eigenverantwortliche Übernahme von Gruppendiensten, die jedes Kind abwechselnd übernehmen darf, damit der Gruppenalltag gelingen kann, sind die Kinder zur Selbständigkeit erzogen. Auch das selbständige An- und Ausziehen ist geübt, kleine Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen können selbst bewältigt werden.
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Sozialerziehung:
Schüchterne Kinder mit wenig Selbstvertrauen ordnen sich in einer altershomogenen Gruppe ein, ohne unterzugehen. Die Kinder können sich an Regeln halten und bei Konflikten miteinander eine Lösung suchen. Sie werden als Gesprächspartner ernst genommen und in ihrer Sozialkompetenz gestärkt.
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Konzentrationsfähigkeit:
Auf vielfältige Weise ist die Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis geübt. Durch das Einsetzen verschiedenster Materialien, Spielen und Aufgabenblättern ist die Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer der Kinder innerhalb des Jahres verbessert.
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Motorischer Bereich:
Durch Einsatz verschiedenster Maltechniken und Bastelangeboten (Falten, Schneiden, Weben, Werken) ist die Fingerfertigkeit besonders gefördert.
Die Grobmotorik der Kinder ist durch das wöchentliche Bewegungsangebot, das Spielen im Freien und bei Spaziergängen (Sicherheit im Straßenverkehr, Ablaufen des Schulwegs) besonders gefördert.
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Aufgabenbereitschaft:
Die Kinder lernen Anweisungen zu hören, zu verstehen und umzusetzen. Sie können allgemeine Aussagen auf sich beziehen und stehen neuen Lerninhalten positiv gegenüber. „Das kann ich nicht, dass lerne ich noch!“
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Sprachförderung:
Mit Hilfe von gezielten Angeboten, wie der tägliche Morgenkreis, wird sie Sprach- und Sprechentwicklung gefördert. Die Kinder lernen ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen und auszudrücken. Auch Bilderbücher tragen zur Sprachförderung bei, hier wird der Inhalt der Geschichte in eigenen Worten wiedergegeben und Bilder mit ihren Einzelheiten beschrieben.
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Kleingruppenarbeit:
Wir holen die Kinder da ab, wo sie sich in ihrer Entwicklung mit ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten befinden. In der Kleingruppe erkennen wir die Bedürfnisse und eventuellen Entwicklungsrückstände der einzelnen Kinder, können so unser pädagogisches Handeln darauf einstellen und unsere Schwerpunkte in unseren Lerneinheiten danach richten.