750 Jahre Kloster und 10 Jahre hl. Crescentia: Kaufbeuren feierte das "GlaubensFest 2011"
2001 heiliggesprochen: Die heilige Crescentia von Kaufbeuren
Das Crescentiakloster: Vor 750 Jahren erstmals urkundlich erwähnt
2011 war ein besonderes Jahr für das Crescentiakloster. Gemeinsam mit den Kaufbeurer Pfarrgemeinden, regionalen Einrichtungen aus Kirche und Gesellschaft sowie vielen Menschen aller Konfessionen aus nah und fern feierte das Kaufbeurer Kloster seine erste urkundliche Erwähnung vor 750 Jahren und den 10. Jahrestag der Heiligsprechung Crescentias.
Unter dem Titel "GlaubensFest 2011" gestalteten das Crescentiakloster und die Stadt Kaufbeuren gemeinsam mit vielen Partnern aus Kirche und Gesellschaft ein Jahresprogramm, das die Vielfalt des Glaubens in Kaufbeuren zeigte.
Gottesdienste mit Kardinal Marx und Nuntius Périsset
Festliche Pontifikalgottesdienste waren wichtiger Bestandteil des Jubiläumsjahres, so ein Gottesdienst der bayerischen Bischöfe in der Stadtpfarrkirche St. Martin im Rahmen ihrer Bischofskonferenz im benachbarten Irsee.
Den Gottesdienst zum Heiligsprechungstag und Abschluss des GlaubensFest 2011 am 26. November zelebrierten Nuntius Périsset, der Gesandte des Papstes in Deutschland.
Musik und Ausstellungen
Von Chorkonzerten im Kloster-Berggarten mit Gruppen aus Kaufbeuren und dem Umland, über Blasmusik beim Sternmarsch der Kaufbeurer Blaskapellen bis zu musikalischen Höhepunkten wie dem Konzert des Windsbacher Knabenchores und dem Internationalen Orgelsommer war im Rahmen des GlaubensFest 2011 für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Ausstellungen ergänzten das Programm zum Jubiläumsjahr.
Das Tau-Kreuz als verbindendes Element
Verbindende Elemente des GlaubensFest 2011 waren zwei Tau-Kreuze, von denen eines als großes Holzsymbol an der Außenwand des Crescentiaklosters angebracht war. Das zweite Tau ist aus Eichenholz und Eisen gefertigt und wanderte voller Symbolik von Veranstaltung zu Veranstaltung.