Banner Leben in Kaufbeuren

Band 3

Wirtschaftsentwicklung, Sozialgeschichte und Bevölkerungsstruktur

Siebeneinhalb Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes ist das Projekt, die Geschichte der Stadt Kaufbeuren umfassend in Buchform darzustellen, an sein Ende gelangt. Die beiden ersten Bücher waren der politischen Geschichte sowie der Kultur- und Religionsgeschichten gewidmet. Der letzte Band beschäftigt sich in zwei Dutzend Einzelbeiträgen mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Stadt.

Der Geographische Raum eröffnet den Reigen der Beiträge. Es folgen Aufsätze über die Gesellschaft und Wirtschaft in den einzelnen Zeitepochen, beginnend im präurbanen Kaufbeuren, endend mit der Wirtschafts- und Sozialgeschichte nach 1945. Platz finden auch Kapitel, die sich mit sozialen Randgruppen, den Auswanderern, der Geschichte des Medizinal- und Gesundheitswesens, dem Kaufbeurer Münzwesen, der Verkehrsgeschichte und dem Kaufbeurer Mühlbach beschäftigen. Als Beispiele für bedeutsame Firmen, Betriebe und Branchen werden die Mechanische Baumwollspinnerei, die Kunstanstalten, die Firma Espermüller und die Milchwirtschaft beschrieben. Ergänzt wird der Band durch eine zusammenfassende Übersicht über die Inhaber der wichtigsten städtischen und kirchlichen Ämter. 16 Farbtafeln runden das Werk ab.

Band 2

Kunstgeschichte, Bürgerkultur und religiöses Leben

Die drei thematischen Blöcke - Kunstgeschichte, Bürgerkultur und religiöses Leben - markieren die Geistes- und Kulturgeschichte der Stadt. Mit dieser Aussage verknüpft sich eine bedeutende Einschränkung. Bis auf einige begründete Ausnahmen erfahren nur jene Persönlichkeiten eine umfassende Würdigung, die in einer längeren Wechselbeziehung zur Stadt Kaufbeuren gestanden haben. Ein ähnlich entschiedener Grundsatz betrifft die Persönlichkeiten der Gegenwart. Wir überlassen ihre Würdigung der historischen Distanz.

Jürgen Kraus und Stefan Dieter.

Band 1

Geschichte und Gegenwart

Geschichte ist Zeit, Geschichte braucht Zeit. Alles hat seine Zeit! So auch unsere Kaufbeurer Stadtgeschichte. Bereits im letzten Jahrhundert hat Emanuel Christa im Vorwort seiner Kaufbeurer Chronik sein Bedauern über eine fehlende Stadtgeschichte geäußert. Eine Reihe engagierter Kaufbeurer Bürger unternahm in den vergangenen Jahrzehnten - leider immer wieder erfolglos - den Versuch, dieses für unsere Stadt so wichtige Werk abzuschließen. Jetzt, kurz vor Ende des zweiten Jahrtausends, ist es so weit: Die Kaufbeurer Stadtgeschichte ging mit dem ersten von drei Bänden in Druck! Der Entschluss eines Einzelnen führt eine Gruppe von Bürgern zusammen, die sich einer gemeinsamen Idee verschreiben. Jeder bringt seine Zeit, sein Engagement, sein Wissen und vor allem seine Liebe zu unserer Stadt mit in das Projekt ein. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist eine Stadtgeschichte in drei Bänden, die in der Anlage und Ausstattung etwas Besonderes ist. Andreas Knie, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren.

Jürgen Kraus und Stefan Fischer unter Mitarbeit von Stefan Dieter