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Beim Auftaktbesuch für das Projekt M.U.T.I.G. auf Gut Eschenlohmühle waren außer den Kindern und ihren Eltern oder Betreuern auch zahlreiche Projektbeteiligte dabei: von der Kinderbrücke Allgäu Simone Burk-Seitz (2.v.l.) und Ursula Gollmitzer (4.v.l.). Daneben die Projektleiterin bei der Stadt Kaufbeuren, Iris Stiglmeier. In der Mitte mit Umhängetasche eine Kollegin vom Jugendamt Kaufbeuren, Kristine Schilling. Neben ihr in brauner Jacke mit Stirnband Jana Klöck vom Gut Eschenlohmühle. Sie führt die tiergestützte Intervention mit den Kindern federführend durch. | Foto: Gut Eschenlohmühle

Beim Auftaktbesuch für das Projekt M.U.T.I.G. auf Gut Eschenlohmühle waren außer den Kindern und ihren Eltern oder Betreuern auch zahlreiche Projektbeteiligte dabei: von der Kinderbrücke Allgäu Simone Burk-Seitz (2.v.l.) und Ursula Gollmitzer (4.v.l.). Daneben die Projektleiterin bei der Stadt Kaufbeuren, Iris Stiglmeier. In der Mitte mit Umhängetasche eine Kollegin vom Jugendamt Kaufbeuren, Kristine Schilling. Neben ihr in brauner Jacke mit Stirnband Jana Klöck vom Gut Eschenlohmühle. Sie führt die tiergestützte Intervention mit den Kindern federführend durch. | Foto: Gut Eschenlohmühle

Mittwoch, 7. November 2018

Neues Projekt des Jugend- und Familienreferats Kaufbeuren

Umgang mit Tieren fördert Entwicklung von Kindern

Jeden Dienstagnachmittag heißt es für sechs Kaufbeurer Kinder im Grundschulalter seit Kurzem: warm anziehen und feste Schuhe nicht vergessen. Mit einem Bus geht es zum Gut Eschenlohmühle nach Lamerdingen, wo die Kinder im Umgang mit Tieren in ihrer gesunden Entwicklung unterstützt werden sollen. Es handelt sich dabei um ein neues Projekt des Referats für Jugend und Familie der Stadt Kaufbeuren in Kooperation mit dem Gut Eschenlohmühle. Finanziert wird das Projekt der sogenannten tiergestützten Intervention mit dem Namen M.U.T.I.G. durch die Kinderbrücke Allgäu. Es ist auf zwölf Wochen angelegt und richtet sich an Kinder, die über die Jugendhilfe betreut werden.

„Die Interaktion mit Tieren wie etwa Ponys, Eseln, Schafen, Katzen oder Kaninchen hat beeindruckende Auswirkungen auf die jungen Menschen“, erläutert Referatsleiter Alfred Riermeier, der das Projekt initiiert hat. „Im Umgang mit den Tieren geht es um Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein, Grenzsetzung und -wahrnehmung. Die Kinder lernen dort Handlungsstrategien, die sie auf andere Lebensbereiche wie Familie oder Schule übertragen können. Bei Entwicklungsverzögerungen, emotionalen Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen können so gute Erfolge erzielt werden.“

Gut Eschenlohmühle blickt auf eine lange Tradition als Begegnungsstätte zwischen Mensch und Pferd zurück und hat vor einiger Zeit das Therapiezentrum M.U.T.I.G. in Form einer gemeinnützigen GmbH ins Leben gerufen. Bei der tiergestützten Intervention kommen verschiedene Tiere zum Einsatz, unter anderem amerikanische Miniaturpferde, Ponys und Großpferde, Esel, Alpine Steinschafe, Hunde, Katzen und Kaninchen.