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Mittwoch, 16. September 2020

Spatenstich für den Neubau Kinder- und Familienzentrum in Neugablonz

Seit einigen Tagen verfolgen die Kinder der städtischen Kita an der Grünwalder Straße begeistert die laufenden Erdarbeiten für den Neubau ihres Kindergartens mit Familienzentrum.

Am Montag, 14.09.2020 fand zu den laufenden Arbeiten der offizielle Spatenstich statt. Die Erwachsenen nutzten dafür klassisch den Spaten, die anwesenden Kinderkartenkinder machten sich mit kleinen Baggern und allerlei anderem Erdspielzeug ans Werk.

Die Kindergartenkinder selbst gestalteten mit ihren Erzieherinnen und Eva Pfefferle, Leiterin der Einrichtung, den Termin.

Oberbürgermeister Stefan Bosse fasste in seiner kurzen Ansprache bei strahlendem Sonnenschein die Eckpunkte des Bauvorhabens kurz zusammen. So werden sechs Kindergartengruppen und drei Krippengruppen zusammen mit Vorschul- und Hortgruppe entstehen. Ausgelegt ist die neue Einrichtung für 186 Kinder. 26 Inklusionsplätze sind eingeplant. Ziel ist die Bündelung von Krippe, Kindergarten und Hort an einem Standort. Das Kinderhaus bietet künftig sogar offene Spiel- und Erlebnisflächen für Familien an. Ein Bildungscampus soll das Vorhaben abrunden.

Die neue Einrichtung folgt im besten Sinne dem städtischen Leitmotiv „Familienziel Kaufbeuren“ sagt OB Bosse. Investitionen in Bildungseinrichtungen sind Zukunftsinvestitionen und nicht nur eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Bei Kosten von 7 Mio. Euro erteilt der Freistaat Bayern eine Förderung von ca. 3,3 Mio. Euro. OB Bosse danke für diese Unterstützung. Sein Dank richtete sich zudem an die Architekten, die Fachplaner, die bauausführenden Firmen und alle weiteren am Bau Beteiligten.

Der Bestandbau ist leider wirtschaftlich sinnvoll nicht mehr sanierbar oder erweiterbar. Er wird jedoch noch einige Zeit im Parallelbetrieb zum Neubau genutzt werden.

Ein Vertreter des Architekturbüros Felix + Jonas Architekten aus München freute sich, dass sein Büro aus einem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb mit 18 teilnehmenden Büros als Sieger hervorgegangen ist und unterstrich die Besonderheiten des Vorhabens, wie offener Familienbereich.

Der kleine Festakt endete mit einem Lied und Gedicht der Kinder sowie der Aussage, dass die Erwachsenen ihre Grußworte schon gut gemacht haben.