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Freitag, 30. April 2021

Baumpflanzungen schaffen und reaktivieren Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren – Klimawandel im Blick

Die Forstverwaltung der Stadt Kaufbeuren pflanzte in diesem Frühjahr in den städtischen und stiftungseigenen Wäldern bereits rund 7.500 Stück junge Bäume und Setzlinge. Die umfangreichen Pflanzmaßnahmen erfolgten vorrangig in freien Bereichen, die durch Stürme und Borkenkäferbefall entstanden waren und sich in Naturverjüngung nicht selber etablieren konnten.

13 verschiedene Baumarten wurden für die Anpflanzungen ausgewählt. Darunter befinden sich beispielsweise Weißtanne, Lärche, Stieleiche und Buche. Zur Gestaltung und Schaffung von artenreichen Mischwäldern, an denen sich Mensch und Tier gleichermaßen erfreuen können, wurden auch Raritäten wie Elsbeere, Wildapfel und Walnuss eingesetzt. Die Artenauswahl folgt auch einem Klimafolgenanpassungskonzept und soll den Gefahren daraus, wie Stürmen, Trockenheit und Käferbefall besser trotzen können.