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Ausstellungsbegleiter Christoph Thoma und Ausstellungsbegleiterin Gabriele Tietz bei der Führung „Wenn es zu Ende geht“ (Foto: Stadtmuseum Kaufbeuren)

Ausstellungsbegleiter Christoph Thoma und Ausstellungsbegleiterin Gabriele Tietz bei der Führung „Wenn es zu Ende geht“ (Foto: Stadtmuseum Kaufbeuren)

Montag, 13. April 2026

Zwischen Geschichte und Gegenwart: Führung im Stadtmuseum zum Thema Sterben und dem Umgang damit

„Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute“: Führungen am 25. April und 3. Mai 2026 im Rahmen des Jubiläumsjahres von Hospizverein und SAPV

Wie sind Menschen früher mit Sterben, Tod und Trauer umgegangen – und was bedeutet das für uns heute? Diesen Fragen widmet sich eine besondere Führung im Stadtmuseum Kaufbeuren, die im Rahmen des Jubiläumsjahres des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und des SAPV-Teams Kaufbeuren-Ostallgäu angeboten wird.

Im Mittelpunkt stehen zwei Termine im Frühjahr: am Samstag, 25. April, um 14 Uhr sowie am Sonntag, 3. Mai 2026 um 11 Uhr. Die rund 90-minütigen Führungen greifen historische Bräuche, religiöse Darstellungen und lokale Traditionen auf und setzen sie in Bezug zu heutigen Perspektiven auf die Zeit am Lebensende.

Das Lebensende in früheren Zeiten

Museumsleiterin Petra Weber M.A. beschreibt den Ansatz der Führung, die von den Ausstellungsbegleitern Gabriele Tietz und Christoph Thoma entwickelt wurde, so: „Unter dem Titel ‚Wenn es zu Ende geht – Vom guten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer damals und heute‘ führen wir durch ausgewählte Bereiche des Museums.

Exponate – etwa aus der Abteilung ‚Kreuze & Heilige‘ – dienen als Ausgangspunkt, um über Abschied, Erinnerungskultur und den Wandel unseres Blicks auf das Lebensende ins Gespräch zu kommen. Dabei beziehen wir auch andere Kulturen und Religionen mit ein.“

Ins Gespräch kommen und Berührungsängste abbauen

Ergänzt wird die historische Perspektive durch einen Blick in die Gegenwart. Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. und das SAPV-Team geben Einsichten in ihre Arbeit und zeigen, wie Begleitung am Lebensende heute konkret aussehen kann.

„Wir möchten Menschen ermutigen, sich frühzeitig und ganz persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen – nicht erst, wenn sie unmittelbar betroffen sind“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. „Das hilft, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Umgang damit zu finden.“

Mitmach-Aktion „Baum des Lebens“

Begleitet wird die Veranstaltung erneut vom „Baum des Lebens“, einer Mitmach-Aktion des Jubiläumsjahres. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage festzuhalten, was ihnen am Lebensende wichtig wäre.

„Der Baum des Lebens ist bei allen bisherigen Veranstaltungen auf große Resonanz gestoßen“, sagt Feistl. „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre Gedanken aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.“

30 Jahre Hospizverein – 10 Jahre SAPV

Der Hospizverein Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen, das SAPV-Team Kaufbeuren-Ostallgäu blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück.

Mit Veranstaltungen wie dieser möchten die Veranstalter zum Austausch einladen und den gesellschaftlichen Dialog über Sterben, Tod und Trauer fördern.

Die Teilnahme an den Führungen ist kostenpflichtig (Eintritt 6 € bzw. 5 € ermäßigt zzgl. 4 € Führungsgebühr), eine Anmeldung ist unter 08341/966 8390 bzw. per Mail erforderlich.

Text: Marketingagentur Tenambergen

 

Kontakt
Stadt Kaufbeuren

Stadtmuseum

Frau Weber
Kaisergäßchen 12-14
87600 Kaufbeuren

Telefon:
08341/966839-11

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