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Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (Mitte) und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer (links) begrüßen Dr. Bernd Rosenbusch vom MVV in Kaufbeuren.

Foto: Svenja Moller/Stadt Kaufbeuren

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (Mitte) und Wirtschaftsreferent Andreas Bauer (links) begrüßen Dr. Bernd Rosenbusch vom MVV in Kaufbeuren. Foto: Svenja Moller/Stadt Kaufbeuren

Donnerstag, 9. Juli 2026

MVV-Gesellschafter stimmen für Beitritt Kaufbeurens

Die Stadt Kaufbeuren wird zum 1. Januar 2027 in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) integriert. Die MVV-Gesellschafter haben in ihrer Sitzung am Donnerstag, 9. Juli 2026, dem Beitritt zugestimmt. Damit ist der Weg für eine moderne, vernetzte und bürgerfreundliche Mobilität in Kaufbeuren offiziell frei. Der Kaufbeurer Stadtrat hatte bereits Ende des vergangenen Jahres einstimmig die richtungsweisende Entscheidung für den Beitritt getroffen und damit einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Mobilität in Kaufbeuren eingeleitet.

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Wir freuen uns, dass unser Beitritt zum MVV jetzt auch ganz offiziell besiegelt ist. Er ist ein wichtiger Meilenstein für Kaufbeuren und ein großer Schritt hin zu einer noch besser vernetzten und zukunftsfähigen Mobilität. Für unsere Bürgerinnen und Bürger bedeutet das mehr Komfort und einfachere Tarifstrukturen.“

Mit dem Beitritt wird Kaufbeuren gemeinsam mit dem Landkreis Ostallgäu Teil eines der größten Verkehrsverbünde Deutschlands. Fahrgäste profitieren künftig von einem einheitlichen MVV-Tarif: Ein Ticket gilt dann verbundweit für Bus und Bahn. Darüber hinaus stehen die digitale Fahrplanauskunft des MVV sowie moderne Buchungswege wie Handy- und Online-Tickets zur Verfügung. Durch die Verbundintegration soll es auch bessere Umsteigemöglichkeiten und zusätzliche Ticketangebote geben.

Wirtschaftsreferent Andreas Bauer: „Jetzt steht einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität auch formell nichts mehr im Wege. Ein einheitliches Ticketsystem ist ein entscheidender Standortfaktor für Kaufbeuren und erhöht die Attraktivität unserer Stadt als Arbeits- und Lebensstandort.“