Wirtschaftsstandort

HyExpert Allgäu*- Bodensee 2022

HyExpert Allgäu*- Bodensee 2022

  • HyExpert Allgäu*- Bodensee 2022
  • HyStarter Ostallgäu Kaufbeuren  Fuchstal 2021

HyExperts Region HyAllgäu*-Bodensee

Zukunft gestalten mit Wasserstoff

Was ist das HyExperts-Programm?

Aus HyStarter wird HyExperts. Ab April 2022 startet die Region HyAllgäu*-Bodensee in die zweite Stufe des vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderten Programms HyLand. Der Wettbewerb motiviert Akteure in allen Regionen Deutschlands, Konzepte mit Wasserstoffbezug zu initiieren, zu planen und umzusetzen. HyExperts-Regionen sind schon mit dem Thema Wasserstoff (H2) vertraut. Vor der Teilnahme am HyLand-Wettbewerb sind bereits erste Akteure, Netzwerke und Projektideen vorhanden. Die Regionen erarbeiten im Laufe des Programms Machbarkeitsstudien für konkrete Wasserstoff-Projekte vor Ort, sodass eine praktische Umsetzung ermöglicht wird. Für die konzeptionelle Beratung wird in der aktuellen Phase eine Fördersumme von 400.000 Euro ausgeschüttet.

Über die Region HyAllgäu*-Bodensee

Der Landkreis Lindau (Bodensee) liegt im äußersten Südwesten Bayerns an der Nahtstelle zwischen Bodensee und Allgäu und ist Teil der Vierländerregion Bodensee. Die Gebietskulisse HyAllgäu*-Bodensee schließt die Landkreise Ostallgäu und Unterallgäu, die kreisfreien Städte Kaufbeuren und Memmingen, die Städte Lindau (Bodensee) und Konstanz, sowie die Gemeinde Fuchstal ein. Die einzigartige Lage der Region vom Bodensee bis ins Allgäu eröffnet ein vielfältiges Spektrum an Landschaftsformen: Vom milden Seeklima mit Obst- und Weinbau über das hügelige Westallgäu mit Viehwirtschaft hin zu den eindrucksvollen Allgäuer Alpen. Im vorwiegend ländlich geprägten Raum wird seit vielen Jahren auf Erneuerbare Energien gesetzt. Den Schwerpunkt bilden dabei Photovoltaik- und Biogasanlagen – genutzt auch von den zahlreichen mittelständischen Unternehmen und Start-Ups, die im Allgäu angesiedelt sind.

Die Wasserstoff-Mission HyAllgäu*-Bodensee

  • Ausdehnung der erfolgreich gestarteten Wasserstoff-Aktivitäten aus der ersten HyLand-Runde (HyAllgäu Oberallgäu/Kempten, Wasserstoffmodellregion Ostallgäu) auf das gesamte Allgäu und den Lindauer Bodenseeraum
  • Schaffung eines regionalen Absatzmarktes für grünen Wasserstoff aus der Region
  • Fokus Umsetzbarkeit: wirtschaftlich darstellbare Anwendungsfälle für den Bereich der Mobilität, insbesondere ÖPNV, Logistik und Abfallentsorgung werden vorrangig betrachtet
  • Besonderheit Bodenseeschifffahrt: Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff in der Schiffsflotte für einen emissionsfreien Verkehr
  • Errichtung der benötigten Infrastruktur inklusive eines regionalen Wasserstoff-Tankstellennetzes
  • Identifikation zusätzlicher Wasserstoff-Kontingente für eine dezentrale Wasserstoffversorgung in der Region

Die HyExperts-Partner

Gemeinde Fuchstal • Landkreis Ostallgäu • Landkreis Unterallgäu • Stadt Kaufbeuren • Stadt Konstanz • Stadt Lindau (Bodensee) • Stadt Memmingen

Die HyExperts-Akteure

BioEnergie Allgäu GmbH & Co. KG • blueFLUX Energy AG • Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH • Dorr GmbH & Co. KG • Gebrüder Weiss Gesellschaft m.b.H. Transport und Logistik • Georg Jos. Kaes GmbH • Goldhofer AG • h2connect.eco • Hochschule Kempten • HyAllgäu • iwis smart connect GmbH • KNK Thermo Solar Power GmbH • Max Müller Spedition GmbH • Regionalbus Augsburg GmbH • Stadtwerke Lindau (B) GmbH & Co. KG • ZAK Holding GmbH u.v.m.

HyExperts

Interessierte Unternehmen können sich direkt an den Bereich Wirtschaftsförderung bei der Stadt Kaufbeuren wenden:

Stadt Kaufbeuren
Wirtschaftsförderung, Marketing, OB-Büro
Herr Igel
Abteilungsleiter
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren
Telefon: 08341/437-104

 

HyStarter-Region: Mittelständisch geprägtes Allgäu

Die HyStarter Region Ostallgäu/Allgäu setzt sich aus der Gemeinde Fuchstal im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech sowie dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren zusammen. Die geografische Lage zwischen München, Stuttgart und Zürich ermöglicht eine gute Erreichbarkeit. Die drei Gebietskörperschaften sind Teil der Europäischen Metropolregion München. Das Ostallgäu grenzt an das österreichische Tirol an.


Die Region weist eine hohe Dichte erneuerbarer Energieanlagen wie Wasser- und Windkraft, Photovoltaik sowie Biogasanlagen auf – bilanziell werden bereits über 90 Prozent des Stromverbrauchs regenerativ erzeugt. Die Region bietet ein erhebliches Potential großer und mittelständischer Unternehmen der Fahrzeugindustrie, des Maschinenbaus, der Nahrungsmittelerzeugung und der Logistik, für welche Wasserstoff eine vielversprechende Technologie darstellt. In der Region existiert bereits ein Pilotprojekt für einen E-LKW, der in Kaufbeuren entwickelt wurde. In Fuchstal wird die Sektorenkopplung zwischen Strom und Wärme in einem Projekt der Nationalen Klimaschutzinitiative mit einem Wärmespeicher, einem Power-to-Heat-Modul und einem Batteriespeicher realisiert, um überschüssigen, regenerativ erzeugten Strom regional nutzen zu können. Das Ostallgäu hat als mehrfacher Sieger der "Solarbundesliga" bereits früh in erneuerbare Energien investiert und sucht nach Nachnutzungsmodellen für Anlagen, die in den nächsten Jahren aus dem EEG fallen werden. Gleichzeitig sind ländliche Regionen wie das Allgäu mit Herausforderungen bei der Mobilität und mit anderen Voraussetzungen als Großstädte gegenüber der batteriebetriebenen Elektromobilität konfrontiert (z. B. Reichweite von Fahrzeugen).


Mit dem Projekt HyStarter soll ein Weg aufgezeigt werden, um den regenerativen Stromüberschuss der Region mit Mobilität sowie der stofflichen Nutzung von grünem Wasserstoff zu verknüpfen. Die Region Ostallgäu/Allgäu erwartet sich eine Weiterentwicklung der begonnenen Energiewende, langfristige Arbeitsplatzschaffung und -sicherung sowie örtliche Wertschöpfung. Im Projekt wird angestrebt, die Nutzungsmöglichkeiten, die technische und wirtschaftliche Machbarkeit und die Klimaschutzwirkung (CO2-Bilanz) zu konkretisieren und einen Realisierungsplan mit Partnern aus der Region zu erarbeiten.
 

Kontakt

Stadt Kaufbeuren

Wirtschaftsförderung, Marketing, OB-Büro

Herr Igel
Abteilungsleiter

Raum: 106 A

Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren

Telefon:
08341/437-104

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Über die ehemalige Eisenbahnlinie weiß Hartmut Klust Interessantes zu berichten am 01.01.1900