Ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger

Was ist zu tun

Erwerbstätigkeit, Arbeitsmigration, Studium
  • Wer aus einem Nicht-EU- oder Nicht-EWR-Staat kommt und in Deutschland arbeiten möchte, braucht eine Aufenthaltserlaubnis.

    Vorher muss ein Visum bei der Deutschen Auslandsvertretung (Botschaft oder Konsulat) beantragt werden.
    Im Rahmen des Visumverfahrens wird anhand des Formblatts „Ausländerbeschäftigung“ geprüft, ob eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden kann.
    Die Entscheidung darüber, ob die geplante Beschäftigung in Deutschland ausgeübt werden darf, liegt bei der Bundesagentur für Arbeit.
  • Staatsangehörige aus den Westbalkanstaaten dürfen mit einem Visum zum Arbeiten in Deutschland einreisen.

    Für das Visum müssen sie sich an die deutsche Botschaft oder das deutsche Konsulat in ihrem Heimatland wenden und einen Termin vereinbaren. Dazu benötigen sie vorab die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit oder der Ausländerbehörde. Merkblätter und genauere Informationen erhalten die ausländischen Staatsangehörigen von der deutschen Botschaft oder dem deutschen Konsulat in deren Heimatland.
  • Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der betrieblichen Aus- und Weiterbildung im Bundesgebiet (§17 AufenthG)

    Eine Aufenthaltserlaubnis zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung im Bundesgebiet kann erteilt werden, wenn die Bundesagentur für Arbeit dieser Tätigkeit zugestimmt hat oder die Aus- und Weiterbildung ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zulässig ist.
    Vorher muss ein Visum bei der Deutschen Auslandsvertretung (Botschaft oder Konsulat) beantragt werden.
  • Aufenthalt als Au-pair

    Als Au-pair nach Deutschland dürfen Staatsangehörige zwischen 18 und 26 Jahren aus allen Ländern – außer der Europäischen Union, Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen – kommen.
    In vielen Fällen brauchen sie ein Visum, um einreisen zu dürfen. Dafür ist die  deutsche Botschaft oder das deutsche Konsulat in deren Heimatland zuständig. Beim Auswärtigen Amt bekommen sie alle Informationen darüber, ob sie mit oder ohne Visum nach Deutschland einreisen dürfen.
  • Die Blaue Karte EU ist eine befristete Aufenthaltserlaubnis für Hochqualifizierte aus einem Drittstaat, die in Deutschland eine Beschäftigung gemäß ihrer Qualifikation ausüben möchten. Als Drittstaatsangehörige gelten Staatsangehörige aus allen Ländern, mit Ausnahme der EU, der Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen.

    In vielen Fällen brauchen diese Personen ein Visum, damit sie einreisen dürfen. Für das Visum müssen sie sich an die deutsche Botschaft oder das deutsche Konsulat in ihrem Heimatland wenden. Beim Auswärtigen Amt bekommen sie alle Informationen darüber, ob sie mit oder ohne Visum nach Deutschland einreisen dürfen. Falls Sie ein Visum beantragen, brauchen Sie von Ihrem künftigen Arbeitgeber in Deutschland das ausgefüllte Formular „Ausländerbeschäftigung“.


Keine Erwerbstätigkeit
Einreise und Aufenthalt für Studium, Promotion oder Deutschkurs.

In vielen Fällen brauchen Ausländer ein Visum, damit diese einreisen dürfen. Dafür ist die  deutsche Botschaft oder das deutsche Konsulat in deren Heimatland zuständig. Beim Auswärtigen Amt bekommen sie alle Informationen darüber, ob sie mit oder ohne Visum nach Deutschland einreisen dürfen.

Folgende Nachweise müssen bei der Ausländerbehörde vorgelegt werden:

  • Nachweise über die Sicherung des Lebensunterhaltes
  • Nachweise Krankenversicherungsschutz
  • Nachweise zum Aufenthaltsgrund (zum Beispiel Anmeldung zum Deutschintensivkurs, Zulassungsbescheid der Hochschule)

Studienbewerber müssen die Studienbefähigung für ein Studium an einer deutschen Hochschule belegen. Dies gilt auch, wenn noch kein Zulassungsbescheid der Hochschule vorliegt und der Besuch von studienvorbereitenden Maßnahmen geltend gemacht wird. Ausnahme: Staatsangehörige von China, der Mongolei oder Vietnam benötigen ein Zertifikat der Akademischen Prüfstelle (APS) bei der Deutschen Botschaft.

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