Familie & Soziales

Was ist zu tun

Jugendgerichtshilfe

Die Jugendgerichtshilfe wird immer dann tätig, wenn gegen einen Jugendlichen (14 – 17 Jahre) oder einen Heranwachsenden (18 – 20 Jahre) ein Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat eingeleitet wurde.

Die Jugendgerichtshilfe begleitet und betreut diese jungen Menschen während des gesamten Strafverfahrens und bietet auch den Eltern Beratung an.

Was macht die Jugendgerichtshilfe?

Die Jugendgerichtshilfe hat im Strafverfahren eine neutrale Rolle. Sie versucht, ein möglichst objektives Bild der bisherigen Entwicklung und der augenblicklichen Lebenssituation des jungen Straftäters in das Verfahren einzubringen. Sie erstellt einen Jugendgerichtshilfebericht für das zuständige Jugendgericht und die Staatsanwaltschaft. Für Probleme, die zur Straftat führten oder die aus der Straftat entstanden, bietet sie Beratung und Hilfe an. Unter anderem wird geprüft, ob Leistungen der Jugendhilfe in Betracht kommen. Da die Maßnahmen des Jugendgerichts vorrangig erzieherisch auf den weiteren Lebensweg des jungen Menschen einwirken sollen, unterbreitet die Jugendgerichtshilfe dem Gericht entsprechende Vorschläge.

Was macht die Jugendgerichtshilfe nach der Gerichtsverhandlung?

Nach der Hauptverhandlung hat die Jugendgerichtshilfe die richterlichen Maßnahmen zu vermitteln oder durchzuführen. Dies sind

  • Ableistung von Sozialstunden
  • Teilnahme an einem Sozialen Trainingskurs
  • Durchführung einer Betreuungsweisung
  • Täter-Opfer-Ausgleichsgespräch
  • Vermittlung in einen Verkehrskurs

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Kinder, Jugend und Familie - Soziale Dienste

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