Stadtgeschichte

Hirschzell

Das Wappen ist gespalten; der vordere Teil des Wappens, ein mit drei goldenen Kugeln besetzter Schrägbalken, ist das Zeichen der Benzenauer, die ja einige Zeit die Herren von Hirschzell waren, der hintere Teil, ein grün belaubter Baum auf grünem Schildfuß, steht für das Kloster Rottenbuch.

Geht man nach der ersten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 839, so ist Hirschzell der älteste Stadtteil Kaufbeurens.

Ihr tägliches Brot mussten sich die Einwohner von Hirschzell bis in die Gegenwart hinein durch die Landwirtschaft erarbeiten. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren es ca. 30 landwirtschaftliche Anwesen, die sich in der Höhenlage von fast 700 Metern mit den steinigen Böden abmühten. Der Flachsanbau wuchs bis ins 19.Jahrhundert zur wichtigsten Ertragsmöglichkeit heran, bis die Milchwirtschaft diese dann verdrängte.

Im Zuge der Gebietsreform schloss Hirschzell mit der Stadt Kaufbeuren am 17. Mai 1972 einen Eingemeindungsvertrag und wurde damit zum 1. Juli 1972 ein Stadtteil Kaufbeurens