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So einfach geht Einchecken mit Luca: QR-Code scannen, fertig.
Foto: Stadt Kaufbeuren

So einfach geht Einchecken mit Luca: QR-Code scannen, fertig. Foto: Stadt Kaufbeuren

Freitag, 21. Mai 2021

Kontakt mit Luca

Stadt Kaufbeuren setzt bei der Pandemiebekämpfung auf die bekannte Luca-App

Wie andere Kommunen setzt auch die Stadt Kaufbeuren neben der Papierform ergänzend auf die Luca-App, um Kontaktnachverfolgungen schnell und sicher zu ermöglichen. Die Verwaltung möchte dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Mehrere Abteilungen bereiten derzeit den Einsatz der erforderlichen Hard- und Software vor.

In der Kultur gehören dazu das Stadtmuseum und das Stadtarchiv, ebenso jedoch die geplanten Veranstaltungsformate in- und outdoor wie Theater to go, die ARTigen Samstage oder Sound am Markt. Luca soll aber auch im Erlebnisbad Neugablonz, im Freibad Jordanbadepark in Kaufbeuren sowie bei den Stadtführungen von Kaufbeuren Tourismus- und Stadtmarketing e. V. zum Einsatz kommen.

Flächendeckender Einsatz wichtig

„Hilfreich ist eine flächendeckende Verwendung der App, damit das Gesundheitsamt im Infektionsfall möglichst viele Menschen rasch und auf solider Datenbasis erreichen kann“, betont Stefan Bosse, Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Erste Tests sind erfolgreich verlaufen, die notwendige Hardware ist bestellt, die organisatorischen Maßnahmen sind getroffen.

Noch sind nicht alle offenen Fragen restlos geklärt, wie etwa das Zusammenspiel mit externen Sicherheitsdiensten bei Open-Air-Veranstaltungen. Die Verantwortlichen setzen jedoch darauf, aus der Praxis zu lernen und darauf zu bauen, dass dieses Angebot für alle eine Erleichterung darstellt.

Drei Säulen: Betreiber, Gäste, Gesundheitsamt

Damit die Luca-App ihre Wirkung voll entfalten kann, ist die Zusammenarbeit auf drei Ebenen notwendig: Die so genannten Betreiber registrieren ihr Angebot bei Luca. Das können Büros, öffentliche Einrichtungen, Kirchen, der Wochenmarkt, Veranstaltungen, Ladengeschäfte oder private Feiern sein.

Gäste können sich die Luca-App aus dem App-Store auf ihr Smartphone herunterladen. Sie müssen ihre Kontaktdaten nur einmalig angeben und können sich danach beim Besuch des jeweiligen Angebotes vor Ort einchecken, zum Beispiel über einen ausgehängten QR-Code. Auf diese Weise werden die Daten von Location und Gast verknüpft und die Anwesenheit dokumentiert.

Datenspeicherung verschlüsselt und vorübergehend

Betreiber und Gäste haben keinen Zugang zu den entstehenden Daten. Sie werden verschlüsselt für eine begrenzte Dauer zwischengespeichert.

Auch das Gesundheitsamt Ostallgäu hat mittlerweile die technischen Voraussetzungen geschaffen, um Daten aus der Luca-App verarbeiten zu können. Selbst die Behörde kann jedoch nur im Infektionsfall entweder Gästedaten mit der Einwilligung der Betreiber oder aber die so genannte "Besuchshistorie" nur mit Einwilligung des jeweiligen Luca-Nutzers abrufen. Dann jedoch ist eine schnelle Information aller Beteiligten möglich, um Infektionsketten frühzeitig unterbrechen zu können.

Schlüsselanhänger statt Smartphone

Auch für Gäste ohne Smartphone sieht die App Lösungen vor. Möglich ist die händische Eingabe der Kontaktdaten auf einem beim Betreiber aufgestellten Tablet. Und wer viel unterwegs ist, kann die Vorteile der App einfach mit einem Schlüsselanhänger nutzen.

Die Stadt Kaufbeuren beschafft diese Schlüsselanhänger und wird sie unter anderem im Stadtmuseum kostenlos an Besucher ausgeben. Der Anhänger muss einmalig personalisiert werden und wird anschließend vom jeweiligen Gastgeber gescannt, wenn man ein Restaurant, ein Geschäft oder eine Veranstaltung besucht.

Neben der nach wie vor angebotenen Kontaktdatenerfassung in Papierform können Gäste und Betreiber stattgefundene Besuche einfach und datenschutzkonform auch auf diese Weise dokumentieren.

App & Anleitung: Kostenlos, kurz & knapp

Der Freistaat hat eine Landeslizenz der Software erworben. Das heißt im Klartext, dass die Nutzung der App für alle Bürgerinnen und Bürger Bayerns ebenso kostenlos ist wie für die Betreiber, egal ob Gastwirte, Unternehmer, Museen oder sonstige Veranstalter.

Oberbürgermeister Bosse freut sich, dass die App bereits bei einigen Unternehmen wie dem Modepark Röther oder dem Testzentrum im Roundhouse im Einsatz ist. „Wir werden uns dafür stark machen, dass Luca bei möglichst vielen Betrieben und Anlässen zum Einsatz kommt. Denn nur wenn viele mitmachen, entsteht ein für alle spürbarer Mehrwert beim Gesundheitsschutz.“

Wer sich für die Luca-App interessiert, findet in der rechten Menüspalte ein knappes Informationspaket, das den Einstieg erleichtern soll. Es kann in den Downloads abgerufen werden.

Kontakt

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