KA.EFF

Der Jordanpark ist der Austragungsort für die erstmalige Durchführung des neu konzipierten Förderprogrammes KA.EFF im Jahr 2022.

Förderprogramm für Kunst im öffentlichen Raum

Gemäß Beschluss des Schul-, Kultur- und Sportausschusses vom 13. Dezember 2021 schreibt die Stadt Kaufbeuren in einem Turnus von zwei Jahren eine temporäre Urban-Art-Ausstellung im öffentlichen Raum aus. Diese ist nicht dauerhaft an einen spezifischen Austragungsort gebunden, sondern wahrt neben organisatorischen Grundstrukturen räumliche und künstlerische Offenheit.

Grundidee

Die Ausschreibung richtet ihren Fokus auf die Teilnahme junger Künstler*innen. Ein schriftliches Ausschreibungsverfahren regelt die Modalitäten im Detail. Zugelassene Medien, Materialien und Dimensionen richten sich nach dem jeweils gewählten Austragungsort. Die Bewerbungen sollen einen Ortsbezug aufweisen und werden von einer Jury gesichtet.

Zur Realisierung ausgewählte Arbeiten werden mit einem Budget von 500 € ausgestattet; über eine Online-Plattform wird zusätzlich ein mit 1.000 € dotierter Publikumspreis vergeben. Den An- und Abtransport der zugelassenen Arbeiten zur späteren Ausstellung übernehmen die Teilnehmer auf eigene Rechnung und Verantwortung.

Austragungsort 2022: Jordanpark

Der Jordanpark ist der Austragungsort für die erstmalige Durchführung des neu konzipierten Förderprogrammes KA.EFF im Jahr 2022. Er bietet mit seinen Grünflächen, Wasserflächen und architektonischen Elementen eine ganze Reihe möglicher Spots. Die Ausstellung dort wird vom 1. bis 9. Oktober zu sehen sein.

Die Zulassungsvoraussetzungen mit Zeitplan und organisatorischen Details sowie eine Übersichtskarte zum Jordanpark finden Sie in den Downloads.

 

Die Vorgänger: KA.EFF (frühere Konzeption) und Kunst- und Förderpreis für zeitgenössische Bildende Kunst

Das Förderprogramm KA.EFF für Kunst im öffentlichen Raum existiert in einer älteren Konzeption bereits seit dem Jahr 2013, ist jedoch nur einmal realisiert worden. Sichtbares Ergebnis dieser Ausschreibung war die Arbeit "Wolkenhaus" des Künstlers Ulrich Vogl.

Zuvor hatte die Stadt Kaufbeuren mit Beschluss des Stadtrates vom 18. Juni 2002 einen Kunst- und Förderpreis für zeitgenössische bildende Kunst ausgelobt. Dieser würdigte das Œuvre zeitgenössischer bildender Künstler unter qualitativen Aspekten. Die Kunst- und Förderpreise wurden bis zur Einführung des Förderprogramms KA.EFF an folgende Personen vergeben:

2003: Endy Hupperich (Kunstpreis), Ulrich Vogl (Förderpreis), Sven Kroner (Förderpreis)
2005: Jürgen Heinert (Kunstpreis), Johannes Vogl (Förderpreis)
2009: Karin Bergdolt (Kunstpreis), Clea Stracke (Förderpreis)

Nähere Informationen zu den Preisträgern der Kunst- und Förderpreise finden Sie in den Downloads.